Aktuelles 2021

Aktuelles bis 2015


Aktualisiert am 05.02.2021

Das Wort des Jahres 2020 ist: Coronapandemie

Zum 44. Mal hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) die Wörter des Jahres bekannt gegeben. Für 2020 lautet das Wort des Jahres Coronapandemie. In ihrer Pressemitteilung erklärt die GfdS, dass die Zusammensetzung Corona-Pandemie das beherrschende Thema des nahezu gesamten Jahres erklärt. Laut der Jury habe Corona nicht nur den Alltag, sondern auch die Sprache der Deutschen im Jahr 2020 geprägt.

Nach Einschätzungen vieler Fachleute steht das Wort Coronapandemie für die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl von neuen Zusammensetzungen mit dem Wort Corona, wie zum Beispiel Coronakrise, Corona-Hotspot, Corona-Warn-App, Coronazahlen, Coronaverordnung, coronabedingt, sowie viele weitere Wörter, welche in Verbindung mit Corona stehen.

Die Leiterin der Dudenredaktion, Dr. Kathrin Kunkel-Razum, teilte mit: „Als wir in diesem Frühjahr und Sommer am neuen Rechtschreibduden gearbeitet haben, war uns klar, dass die Coronapandemie – obwohl noch kein halbes Jahr alt – schon ihre Spuren in diesem Wörterbuch hinterlassen würde“.

Die GfdS hat neben Coronapandemie neun weitere Wörter benannt:

Platz 2. Lockdown
Platz 3. Verschwörungserzählung
Platz 4. Black Lives Matter
Platz 5. AHA
Platz 6. systemrelevant
Platz 7. Triage
Platz 8. Geisterspiele
Platz 9. Gendersternchen
Platz 10. Bleiben Sie gesund!

Im Rechtschreibduden stehen einige von ihnen schon seit mehreren Jahren, wie zum Beispiel systemrelevant oder Triage. Alle zehn Ausdrücke sind bereits auf Duden Online vertreten.
Als Favoriten waren auch „Mund-Nasen-Schutz“ oder „R-Wert“ gehandelt worden.

Seit 1977 wählt die Gesellschaft für deutsche Sprache mit Sitz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden Wörter und Wendungen des Jahres aus, welche „die öffentliche Diskussion dominiert und ein Jahr wesentlich geprägt haben".

Quelle:

https://www.duden.de/presse/Coronapandemie-ist-Wort-des-Jahres-2020

https://www.dw.com/de/wort-des-jahres-2020-corona-pandemie/a-55811383

Gesellschaft für deutsche Sprache: https://gfds.de/

dpa


Artikel vom 06.07.2020


„Übersetzerausbildung“

Ihre Ausbildung zum Übersetzer

Bewerbung zum Bachelor Sprache, Kultur, Translation an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Von Anfang Juni bis zum 1. September läuft noch die Bewerbungsfrist für das jeweils nächste Wintersemester. Die Immatrikulation beginnt ab der zweiten Augustwoche bis 1. Oktober. Die Einführungsveranstaltungen finden eine Woche vor dem Vorlesungsbeginn statt. Zurzeit bestehen noch keine Zulassungsbeschränkungen (Numerus Clausus). Wenn Sie die allgemeine Hochschulreife oder ein Äquivalent aus dem Ausland vorlegen und die sprachlichen Mindestvoraussetzungen erfüllen, so bekommen Sie eine Zulassung.
Für Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch müssen Sie Vorkenntnisse vorweisen, aber für alle anderen Sprachen sind keine Vorkenntnisse erforderlich, um eine Zulassung zu erhalten.

Das Studium bietet die unten genannten Fächer an. Einen Link finden Sie unter der jeweils angegebenen Sprache.

Arabisch
https://arabisch.fb06.uni-mainz.de/


Chinesisch
https://chinesisch.fb06.uni-mainz.de/


Deutsch
https://deutsch.fb06.uni-mainz.de/


Englisch
https://englisch.fb06.uni-mainz.de/


Französisch
https://franzoesisch.fb06.uni-mainz.de/

Italienisch
https://italienisch.fb06.uni-mainz.de/


Neugriechisch
https://www.neugriechisch.fb06.uni-mainz.de/


Niederländisch
https://niederlaendisch.fb06.uni-mainz.de/


Polnisch
https://polnisch.fb06.uni-mainz.de/


Portugiesisch
https://portugiesisch.fb06.uni-mainz.de/

Russisch
https://russisch.fb06.uni-mainz.de/


Spanisch
https://spanisch.fb06.uni-mainz.de/


Türkisch
https://tuerkisch.fb06.uni-mainz.de/


Informationen finden Sie unter:

https://studium.fb06.uni-mainz.de/bewerbung-zum-studium/bewerbung-zum-bachelor-sprache-kultur-translation/

https://fb06.uni-mainz.de/faecher/

Kontakt:
Studierendensekretariat des FTSK
E-Mail: studsek06@uni-mainz.de
Telefon: +49 7274-50835-103
Fax: +49 7274-50835-403

Anschrift:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Saarstr. 21
D 55122 Mainz
Tel +49 6131 39-0
Fax +49 6131 39-22919





Artikel vom 04.04.2020

Corona Pandemie trifft die Wirtschaft mit voller Kraft

Tagtäglich wird von der Corona Pandemie in Deutschland und der Welt berichtet. Europaweit sind bisher über 500.000 Menschen infiziert und es nimmt noch kein Ende. Es werden Schutz- und Hilfsmaßnahmen beschlossen und auch direkt umgesetzt, um der Krise entgegen zu wirken. Der Wirtschaft geht es insgesamt nicht gut, doch auch hier stellt die Bundesregierung zahlreiche Fördermaßnahmen zur Verfügung.

Nach einer Blitzumfrage vom 24.03.-26.03.2020 unter 3200 Teilnehmern ermittelte die IHK NRW die aktuelle Situation zur Corona Krise. Demnach verzeichneten 90 Prozent der Befragten Umsatzeinbußen. Jedes fünfte Unternehmen hat mehr als 50 Prozent Einbußen und ein weiteres Viertel verzeichnet Rückgänge zwischen 25 und 50 Prozent. Bei 35 Prozent stehen die Geschäfte komplett still und bei 14 Prozent der Unternehmen droht die Insolvenz.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat aus diesem Grund 50 Milliarden Euro Soforthilfen für kleine Unternehmen auf den Weg gebracht. Diese finanzielle Soforthilfe gilt in allen Wirtschaftsbereichen für kleine Unternehmen, Solo-Selbständige und Angehörige der freien Berufe mit bis zu 10 Angestellten. Bei bis zu 5 Beschäftigten erhält man eine Einmalzahlung bis zu 9000 Euro für 3 Monate und bei bis zu 10 Angestellten eine Einmalzahlung von bis zu 15000 Euro für 3 Monate. Den Online-Antrag gibt es unter: https://soforthilfe-corona.nrw.de

Mit „NRW-Soforthilfe 2020“ stockt die Landesregierung dieses Programm nochmals auf, um heimische Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten mit je 25000 Euro zu unterstützen. Informationen finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Auch gibt es Fördermaßnahmen für Künstler und Künstlerinnen in Höhe von 2000 Euro. Näheres erfahren Sie hier unter: https://www.kuenstlersozialkasse.de


Quellen:

https://www.ihk-nrw.de/beitrag/krise-trifft-nrw-wirtschaft

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200323-50-millarden-euro-soforthilfen-fuer-kleine-unternehmen-auf-den-weg-gebracht.html

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

https://www.kuenstlersozialkasse.de

Ruhr Nachrichten Zeitung und https://www.ruhrnachrichten.de





Artikel vom 10.01.2020

Eurolingua feiert 25jähriges Jubiläum

Am 20. Januar 1995 wurde die Eurolingua Übersetzungen GmbH & Co. KG ins Handelsregister eingetragen. Von 1989 bis 1994 befand sich die Gesellschaft in Gründung. Frau B. Pincus leitet die Firma seit der Entstehung. Eurolingua hat sich auf die Gebiete Wissenschaft, Technik, Handel, Wirtschaft, Recht, Arbeitsmarkt u.a. spezialisiert und übersetzt Verträge, Dokumentationen, Bedienungsanleitungen, Prospekte, Firmenchroniken, Schriftwechsel u.a. für Industrie- und Handelsunternehmen, Werbeagenturen, Universitäten, Arbeitsämter, Krankenkassen und Versicherungen. Seit 1997 hat die Eurolingua ein eigenes Qualitätsmanagementsystem, welches durch das MPA NRW nach ISO Normreihe 9000ff zertifiziert und anschließend regelmäßig rezertifiziert wurde. Die letzte Rezertifizierung nach 9001:2015 erfolgte am 25.01.2018. Durch die Ernennung eines eigenen Datenschutzbeauftragten wird die Einhaltung der EU-DSGVO gewährleistet. Darüber hinaus arbeitet Eurolingua mit verschiedenen Verschlüsselungsverfahren, um eine datenschutzkonforme Verarbeitung zu garantieren. 2018 hat sich Eurolingua mit Interlingua vereint zur Eurolingua und Interlingua Übersetzungen GmbH & Co. KG, um die Leistung des Unternehmens noch weiter zu steigern. Seit der Gründung pflegt Eurolingua Terminologiearbeit und erstellt für ihre Kunden bei laufenden Aufträgen kundenspezifische Terminologiesammlungen. Qualität bildete für Eurolingua von Anfang an ein Leitprinzip, welches auch in Zukunft fortgesetzt und optimiert wird. Aus diesem Anlass bedanken wir uns auch bei allen unseren Kunden, welche teilweise schon seit Jahrzehnten mit uns zusammenarbeiten.





Artikel vom 06.11.2019

Sprachpanscher des Jahres 2019

Der Verein Deutsche Sprache e.V. kürt seit 1997 jedes Jahr den Sprachpanscher des Jahres, ein Negativpreis „für besonders bemerkenswerte Fehlleistungen im Umgang mit der deutschen Sprache“. Im ersten Jahr (1997) hieß er noch „Sprachschuster des Jahres“, wurde aber dann 1998 in „Sprachpanscher des Jahres“ umbenannt.
2019 ist Hannovers Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok der Sprachpanscher des Jahres. Von 3134 Stimmen erhielt er 1542 Stimmen und damit Platz eins vor Verkehrsminister Scheuer mit 624 Stimmen.
Laut VDS haben die Mitglieder des Dortmunder Vereins Deutsche Sprache e. V. damit ihren Unmut über Schostoks Vorschriften zur Hannoverschen Behördensprache geäußert:
„Mit Mitarbeiter*innen, „Wählenden“ und „Radfahrenden“, einem Redepult statt einem Rednerpult und mit „Lehrenden“ statt Lehrern hatte Schostok zu Beginn des Jahres für bundesweites Aufsehen gesorgt und mit der Vorschrift, das Wort „jeder“ durch „alle“ zu ersetzen, hat er nach Ansicht der Sprachfreunde sogar die Bedeutung von Aussagen manipuliert.“

Auf Platz zwei erhielt Verkehrsminister Scheuer die Quittung für sein Werbeplakat „Looks like shit. But saves my life“. Heidi Klum, (Germanys Next Topmodel) erhielt mit 502 Stimmen Platz drei mit jeder Menge Challenges für junge Damen mit viel Personality, und auf Platz vier, mit 421 Stimmen, landete der BUND mit „hackAIR – Bürger*innen messen Feinstaub“. Den fünften Platz mit 48 Stimmen erhielt die Firma Südzucker mit ihrer „Puder Zucker Mühle“.

https://vds-ev.de/pressemitteilungen/ein-denkzettel-zum-abschied-hannovers-ex-ob-schostok-ist-sprachpanscher-des-jahres/




Artikel vom 01.10.2018

Übersetzer-Dienste

Übersetzungs-Apps, wie z.B. der Google Translator, gibt es allerhand auf dem Markt – ob kostenfreie oder kostenpflichtige. Im Gegensatz zur Anfangsphase vor einigen Jahren, werden sie durch Erfahrungswerte mit der Zeit immer besser und genauer. Gesprochenes oder Geschriebenes wird automatisch direkt in die gewünschte Sprache übersetzt.

Vor allem in Ländern mit Sprachen wie Mandarin, Japanisch oder Arabisch können solche Dienste in Form von Apps mit dazugehörigen Gadgets hilfreich sein. Ob es Durchsagen am Bahnhof sind oder die kurze Unterhaltung auf der Straße mit einem Einheimischen – die schnelle Direktübersetzung kann auch bei einem nicht so optimalen Ergebnis zumindest Anhaltspunkte für ein Verstehen oder Einordnen der Situation geben.

Der Spiegel Online Reporter Markus Böhm hat unterschiedliche Dienste und Gadgets in Japan ausprobiert. Er war an unterschiedlichen Orten und Städten und hat mit Hilfe eines Japaners, der Englisch spricht, die Qualität der kleinen Helfer getestet. In einem etwa halbstündigen Podcast spricht er über seine Erfahrungen und die Vor- und Nachteile der modernen Übersetzungstechnik.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/uebersetzer-apps-und-gadgets-im-test-mit-technikhelfern-durch-japan-podcast-a-1216351.html





Artikel vom 03.09.2018

Funktionaler Analphabetismus

Nach der LEO Level-One-Studie der Universität Hamburg aus dem Jahr 2011 gelten in Deutschland 14,5% bzw. ca. 7,5 Mio. der Bundesbürger zwischen 18 und 67 Jahren als funktionale Analphabeten. Zwar können sie einzelne Wörter und Sätze mehr oder weniger gut lesen oder schreiben, der Sinn eines vollständigen Textes ergibt sich ihnen allerdings nicht oder nur sehr schwer. Fast jeder 7. Deutsche fällt in diese Gruppe und 60% davon sind Männer. Analphabeten im engeren Sinne ergeben etwa 4% bzw. 2,3 Mio. der Bundesbürger.

Betroffene leiden oft an ihrer Schwäche und versuchen diese so gut wie möglich zu verbergen. Nur mit Hilfe von Mitwissenden kommen viele im Alltag zurecht – ob bei Formularen, Hinweisschildern, Rechnungen, Bedienungsanleitungen oder Automaten.

Im Jahr 2016 wurde nun das Projekt Alpha-Dekade gestartet, das in zehn Jahren bis 2026 die Lese- und Schreibfähigkeiten bei Erwachsenen deutlich verbessern möchte. Es soll mehr spezielle Bildungsangebote für Betroffene geben, die Öffentlichkeit soll für dieses Thema sensibilisiert, mehr wissenschaftliche Kenntnisse sollen erlangt und die Ursachen und Verbreitung von Analphabetismus besser erforscht werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Initiationsjahr des Projektes die LEO-Grundbildungsstudie der Universität Hamburg bewilligt, die Folgestudie für die Jahre 2017/2018. Start war im März 2018. Befragt werden bis voraussichtlich August 2018 7.500 Deutsch sprechende Erwachsene.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/alpha-buendnis-neukoelln-der-mut-sich-den-buchstaben-zu-stellen/22767086.html  

https://www.alphadekade.de/de/bundesverband-alphabetisierung-und-grundbildung-bvag-1862.html





Artikel vom 01.08.2018

Literarischer Sommer am Niederrhein

Seit dem 12. Juli und noch bis zum 16. September findet das trinationale literarische Sommerfestival in Deutschland, den Niederlanden und Belgien statt. Deutsche, niederländische und flämische Teilnehmer der Veranstaltung sollen sowohl die eigene als auch die benachbarte Literatur kennen lernen und die Möglichkeit nutzen, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.

Die etwa 40 Veranstaltungen finden in verschiedenen Städten statt und sind sehr vielfältig – ob spezielle Angebote für Jugendliche, Literaturverfilmungen oder Lesungen mit Musik. Zahlreiche Autoren und ihre Übersetzer werden zu den Events eingeladen und stellen ihre Werke bzw. ihre niederländischen oder deutschen Übersetzungen vor.

Eine Neuheit in diesem Jahr ist die Vorstellung des bilingualen Lyrik-Projektes TRIMARAN, bei dem Dichterpaare zusammen an wechselseitigen Übersetzungen ihrer Gedichte arbeiten und diese dann an jeweils zwei Veranstaltungen präsentieren.

Das literarische Sommerfestival bietet neben seinen zahlreichen Kulturveranstaltungen auch eine organisierte Exkursion durch das literarische Amsterdam an. Der Normalpreis für ein Festivalticket beträgt 40€.

Bereits seit 1999 existiert der literarische Sommer und setzt ein Zeichen für ein kulturelles Zusammenwachsen Europas und die Verbundenheit der Nachbarländer.

http://literarischer-sommer.eu/





Artikel vom 03.07.2018

Fussball-Sprachführer

Die deutsche Mannschaft hat sich für die K.O.-Runden der Fussball-Weltmeisterschaft 2018 leider nicht qualifiziert. In der Gruppenphase sind sie mit einem Sieg und zwei Niederlagen und insgesamt 3 Punkten auf dem letzten Platz gelandet. Auch Südkorea ist über die Gruppenphase mit 3 Punkten nicht hinausgekommen, allerdings hatten sie eine bessere Tordifferenz.

Die WM ist für Deutschland zu Ende. Der ein oder andere wird sich aber womöglich noch für die übrig gebliebenen Mannschaften interessieren und mit Fans anderer Länder im Stadion oder auf öffentlichen Plätzen zusammentreffen.

Der Verband der Konferenzdolmetscher hat sich die Mühe gemacht und einen Fussball-Sprachführer kostenlos zum Download als PDF zusammengestellt und die gängigsten Sprüche und Ausrufe von Fans und Zuschauern in all den Sprachen der 32 teilnehmenden Länder zur Verfügung gestellt: Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Italienisch, Serbisch, Kroatisch, Japanisch, Russisch, Koreanisch, Persisch, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch, Polnisch und Isländisch.

http://vkd.bdue.de/fileadmin/verbaende/vkd/Dateien/PDF-Dateien/Fussball-Sprachfuehrer_zur_wm_2018.pdf

Den Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) ist Mitglied im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) und ging 2003 aus der „Berufsgruppe Konferenzdolmetscher“ hervor, die seit 1993 beim BDÜ bestand.





Artikel vom 01.06.2018

Kulturpreis Deutsche Sprache

Der Kulturpreis Deutsche Sprache ist ein dreiteiliger Preis, der seit 2001 von der Eberhard-Schöck-Stiftung und dem Verein Deutsche Sprache für besondere Dienste in bzw. für die deutsche Sprache vergeben wird. In diesem Jahr findet die Preisverleihung mit Lobreden und den drei Gewinnern am 13. Oktober in Kassel statt.

Der mit 30.000€ höchstdotierte Jacob-Grimm-Preis geht an die Fantastischen Vier, die während ihrer langjährigen musikalischen Karriere ein großes Engagement für die neue deutsche Musikgeschichte gezeigt haben und mit ihrem Sprechgesang in deutscher Sprache dem Englischen einen gewichten Konterpart verleihen konnten. Sprechgesang wurde damals unmittelbar mit der englischen Sprache assoziiert. Die Fantastischen Vier waren die ersten, die diese Monopolstellung durchbrochen haben.

Mit dem 5000€-dotierten Initiativpreis wurde die Kampagne „Sprechen Sie lieber mit ihrem Kind“ des Sozialamtes in Frankfurt ausgezeichnet. Initiatoren der Kampagne wollten damit den Blick der Eltern vom Mobiltelefon weg- und zu ihren Kindern und ihrer Rolle als Vorbildfunktion hinlenken. Es wurde auf diese Weise auf die „mentale Anwesenheit der Eltern“ appelliert.

Mit dem Institutionspreis, der kein Preisgeld beinhaltet, wurde das Bundessprachenamt als größter linguistischer Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Hier wurde vor allem auf die Sprachlehrgänge in über 50 Sprachen und die vorbildliche Arbeit der Abteilung Sprachausbildung für Soldaten und Bedienstete der Bundes- und Länderressorts hingewiesen.

https://kulturpreis-deutsche-sprache.de/





Artikel vom 30.04.2018

Digitalisierung von Gebärdensprache

Gehörlose begegnen in Alltagssituationen zahlreichen Hindernissen. Mitmenschen, die sie nicht hören oder nicht verstehen, zudem kommt die Schriftsprache. Dieseist für Gehörlose wie eine Fremdsprache. Sie unterscheidet sich deutlich von der Gebärdensprache in Grammatik und Wort-Folge und ist daher recht kompliziert zu erlernen.

Nun wird durch ein EU-Förderprojekt Gebärdensprache digitalisiert um Gehörlose in ausgewählten Alltagssituationen zu unterstützen. Dabei werden 500 Wörter der Gebärdensprache digitalisiert, wobei Forscher mit Hilfe von sensorischen Handschuhen, Kameras und der dazugehörigen Software bestimmte Bewegungen der Gebärdensprache erkennen und diese von einer virtuellen Figur erneut dargestellt werden können. Die Gebärdensprache kann dabei in Echtzeit in Schrift umgewandelt werden und andersrum.

Aufgrund der Tatsache, dass Gebärdensprache von Land zu Land unterschiedlich sein kann – allein in Europa gibt es 50 verschiedene, anerkannte Gebärdensysteme – wird das Projekt in 6 verschiedenen Ländern (Deutschland, England, Griechenland, Portugal, Slowenien und Zypern) durchgeführt.

Als Testlauf dieses ersten Schrittes wird im Oktober 2018 in Portugal an einer U-Bahn-Station in Porto ein Bildschirm aufgebaut, auf dem in sechs Sprachen Informationen für Gehörlose zur Verfügung stehen werden. Dabei werden Fragen in ein Terminal eingegeben und ein Avatar beantwortet sie spontan. Gehen die Informationen über die 500 programmierten Wörter hinaus, wird der Rest per Fingeralphabet buchstabiert.

Nach der Testphase soll das Projekt weiter ausgebaut werden, indem die Datenbank erweitert wird, nicht nur um weitere Wörter, sondern auch um das Erkennen von Mimik, was besonders wichtig für Gehörlose ist. Auch neue Anwendungsgebiete sollen erforscht werden. Hierbei sind Gehörlose in Diskussionsrunden den Forschern behilflich und geben ihr Feedback, wo Hilfe ihrer Meinung nach am nötigsten ist.

http://www.uni-siegen.de/start/news/forschungsnews/810064.html





Artikel vom 03.04.2018

Konferenzdolmetscher in Münchener Kammerspielen

Studenten der Otto-Falckenberg Schule haben in einer Inszenierung von Kevin Barz das Theaterstück „Saal 600“ auf die Bühne gebracht und werden nach zwei Vorführungen im März eine dritte voraussichtlich im Mai anbieten. Die etwa einstündige Vorführung ist ein dokumentarischer Musikabend. Der Saal 600 ist eine geschichtsträchtige Örtlichkeit, wo die Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher zwischen 1945 und 1949 stattfanden.

Im Stück werden die Verhandlungen aus der Sicht der Simultandolmetscher im erwähnten Schwurgerichtssaal 600 inszeniert. Dabei wechseln vier Schauspieler ihre Rollen zwischen Prozessbeteiligten und deren Dolmetschern ab. Im Gegensatz zum Schauspiel gab es in den echten Prozessen jeweils 3 Dolmetscher in jeder Kabine für die relevanten Sprachen Deutsch, Russisch, Französisch und Englisch. Die Verteidigungen der angeklagten Deutschen wurden für die Amerikaner, Engländer, Russen und Franzosen vor Gericht übersetzt. Die Gruppe der Übersetzer war sehr groß und setzte sich meist aus sprachbegabten Laien-Dolmetschern zusammen, darunter auch Juden, die sogar Familien in den Lagern verloren hatten. Sie wurden gezwungen, den Tätern kommentarlos, sachlich und gefühllos eine Stimme zu geben und wurden bekannt als „Dolmetscher des Unsagbaren“.

Die Schauspieler übten für ihren Auftritt in echten Dolmetscher-Kabinen und holten sich zudem professionelle Unterstützung vom Bildungswerk SDI München, von Professoren und Dozenten fürs Dolmetschen. Auf der Bühne sitzen die vier in gläsernen Sprecherkabinen und dienen erneut als Sprachrohr der Kriegsverbrecher. Sie sitzen gefühllos und sachlich da und nur ein gelegentliches Zucken im Gesicht deutet an, wie schwer es für die damaligen Dolmetscher gewesen sein muss, diesen Job zu verrichten.

https://www.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/ofs-barz-abschluss





Artikel vom 01.03.2018

Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen

Fünf Übersetzer haben bereits 2003 den Film „Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen.“ gemacht und nun ist er kostenlos auf youtube zu sehen. Die 90minütige Filmdokumentation von Gabriele Leupold, Eveline Passet, Olga Radetzkaja, Anna Schibarowa und Andreas Tretner behandelt in einer Art Dialog die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der deutschen und der russischen Sprache.

Auf sehr interessante Weise wird deutlich gemacht, welche „Brechungen sich ergeben, wenn ein Text die Sprache wechselt“. Natürlich spielen auch Stil und Temperament des jeweiligen Übersetzers eine große Rolle für jeden Leser beim Zugang zu fremden Literaturen.

Für den Film haben die Macher zehn Literaturübersetzer, jeweils fünf russische und fünf deutsche, zu ihrer Tätigkeit befragt, darunter Swetlana Geier und Marina Koreneva. Dabei fragen sich die Übersetzer, ob man die Ironie eines Thomas Mann überhaupt übersetzen kann. Ob der „Hinterhof bestimmter Wörter“ sich überhaupt mittransportieren lässt. Das deutsche „Aktualität“ nicht einfach mit dem russischen „aktualnost“ übersetzt werden kann. Und was empfinden Sie, wenn in einem deutschen Text „Täubchen“ und „Herzchen“ auftauchen, die in russischen Texten völlig normal klingen.

Für einen tieferen Einblick in die Übersetzungsarbeit zwischen den beiden Sprachen, kann der Film unter https://www.youtube.com/watch?v=elfxV-UyLH4 abgerufen werden.





Artikel vom 01.02.2018

Unwort und Satz des Jahres

Bis zum Ende des Jahres konnten Vorschläge für beide Kategorien an verschiedene Jury-Gremien verschickt werden. Anfang des Jahres 2018 haben sich die verantwortlichen Mitglieder auf „alternative Fakten“ als Unwort des  Jahres 2017 und „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“ als Satz des Jahres 2017 geeinigt.

Seit 2001 wird der Satz des Jahres gewählt und von Anfang an ist der Initiator und heute ehrenamtlicher Organisator Milon Gupta dabei, den die Wirkung, die ein einzelner Satz auf politische und gesellschaftliche Prozesse haben kann, seit jeher fasziniert. Mit der Bekanntgabe des offiziellen Satzes des Jahres möchten die Verantwortlichen auf die Wirkung von Sprache im öffentlichen Raum aufmerksam machen.

Der aktuelle Satz des Jahres kommt vom FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, den er am 19. November 2017 ausgesprochen hat. Damit begründet er den Ausstieg der FDP aus den Sondierungsverhandlungen nach der Bundestagswahl zur „Jamaika-Koalition“. Der Rückzug der FDP aus der Koalition mit der CDU/CSU und den Grünen war ein zentrales politisches Ereignis, weil es diese speziellen Sondierungsgespräche beendet hat und das „Jamaika-Aus“ bedeutete (dieser Begriff wurde zum Wort des Jahres 2017 gekürt). Aus den 38 Vorschlägen entschied man sich für den Lindner-Satz, da er ein gewaltiges Echo in den Medien verursachte sowie kurz und prägnant eine bedeutende politische Entwicklung zusammenfasste.

Zum Unwort des Jahres wurde die Wortverbindung „alternative Fakten“ auserkoren. Damit werden Falschbehauptungen mit Tatsachen gleichgesetzt. Offenkundige Belege fehlen, zur Legitimierung als Fakt wird das Beiwort „alternativ“ hinzugefügt.

Aus 1316 Einsendungen mit 648 verschiedenen Ausdrücken entsprachen nur 80 den Kriterien der sechsköpfigen Jury zum Unwort des Jahres. Seit 1991 küren vier Sprachwissenschaftler, ein Autor und Journalist sowie ein wechselndes Mitglied alljährlich das Unwort und möchten damit die Sensibilität für Sprache und den öffentlichen Gebrauch dieser fördern.

„Shuttle-Service“ landete auf dem zweiten Platz. Mit diesem Begriff hat der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Stephan Mayer Seenot-Rettungsorganisationen, die Flüchtlinge aus Schlauchbooten retten und sie nach Italien bringen, bezeichnet. Laut Jury wurde ein menschenverachtender Begriff verwendet, der die lebensgefährliche Flucht auch noch durch das positive Wort „Service" attraktiv macht. Zuletzt landete auf dem dritten Platz zum Unwort des Jahres der „Genderwahn“, ein Begriff, der in konservativen und rechtspopulistischen Kreisen die Anstrengungen der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern in unterschiedlichen Themenfeldern herabwürdigt.
Artikel vom 02.01.2018

Deutsche Sprache im Jahr 2017

Im Verlaufe eines Jahres wird viel gesagt, viel geschrieben und viel Neues kreiert. Unterschiedliche Institutionen beschäftigen sich mit schönen, unschönen, englischen und jugendlichen Wörtern sowie Neukreationen aus Presse, Rundfunk und anderen Medien. Zum Ende des Jahres werden dann Sieger gewählt, die sich im vergangenen Jahr für ihren Umgang mit der deutschen Sprache bemerkenswerte Leistungen, Fehlleistungen oder durch besondere Kreativität hervorgetan, die öffentliche Diskussion besonders bestimmt haben oder relevante Themen zum Inhalt hatten.

Über den Sprachpanscher des Jahres, der vom Verein Deutsche Sprache seit 1997 vergeben wird, haben wir in unserem Beitrag vom 29.9.17 berichtet.

Das Wort des Jahres wurde im Dezember bereits gekürt und der Gewinner heißt „Jamaika-Aus“. Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt seit 1971 das Wort des Jahres und hat sich nach den Scheitern der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene nach der Bundestagswahl 2017 für dieses Schlagwort entschieden, weil es politisch so relevant gewesen ist und die schwierige Regierungsbildung sprachlich sehr interessant ausdrücke. Weitere Wörter aus der Top Ten sind „Obergrenze“, „Dieselgipfel“ und „Videobeweis“. Diese sind aus den Medien bekannt und daher sofort verständlich, wie sieht es jedoch mit „#Metoo“, „covfefe“ oder „hyggelig“ aus?

In enger Verbindung zum Wort des Jahres, stehen auch das Unwort und der Satz des Jahres. Beide Kategorien wurden für 2017 allerdings noch nicht gekürt. Im nächsten Monat berichten wir von den Gewinnern.

Das Jugendwort des Jahres hingegen, das seit 2008 ausgezeichnet wird, ist  für das vergangene Jahr bereits festgelegt worden. Der Gewinner ist „ibims“, ein jugendlicher Ausdruck für „ich bin´s“. Das Wort wird der sogenannten Vong-Sprache zugeordnet, die eine veränderte Grammatik und viele Anglizismen enthält. Charakteristisch für die Benutzer der Sprache sind schlechte Deutschkenntnisse, die nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen zu finden sind. Auf dem 2. Platz ist „napflixen“ gelandet, ein Nickerchen während eines Films, und auf dem 3. Platz „tinderjährig“, ein Wort, das besagt, dass man alt genug für die Dating-App Tinder ist.





Artikel vom 01.12.2017

Weihnachtsgrüße in 31 Sprachen

Eurolingua bedankt sich für das Jahr 2017 bei seinen Mitarbeitern, Partnern, Kunden und interessierten Mitlesern und wünscht Frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Geseënde Kersfees (afrikaans)
Gëzuar Krishtlindjen oder Gezuar Krishtlindjet (albanisch)
عيد ميلاد مجيدIed Mellad Majeed (arabisch)
Etho Bricho (aramäisch)
Честита Коледа – Tchestita Koleda (bulgarisch)
Glædelig Jul (dänisch)
Merry Christmas (englisch)
Hyvää Joulua (finnisch)
Joyeux Noël (französisch)
შობას გილოცავთ – shobas gilots’avt’ (georgisch)
Καλά Χριστούγεννα – Kalá Christoúgenna (griechisch)
Mele Kalikimaka (hawaiianisch)
Nollaig Shona Dhuit (irisch)
Buon Natale (italienisch)
メリークリスマスMerii Kurisumasu (japanisch)
聖誕節同新年快樂Gun Tso Sun Tan’Gung Haw Sun (kantonesisch)
크리스마스를 축하합니다keuriseimaseureul chukahamnida (koreansich)
Sretan Božić (kroatisch)
聖誕快樂 新年快樂Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan (mandarin)
Zalig Kerstfeest (niederländisch)
God Jul (norwegisch)
Maligayan Pasko (phillipinisch)
Wesołych Świąt Bożego Narodzenia (polnisch)
Feliz Natal (portugiesisch)
Crăciun fericit (rumänisch)
Прекрасного Рождества – Pozdravlaju rozhdestvom (russisch)
Feliz Navidad (spanisch)
God Jul (schwedisch)
Prejeme Vam Vesele Vanoce a stastny Novy Rok (tschechisch)
Noeliniz kutlu olsun (türkisch)
Kellemes Karácsonyi Ünnepeket (ungarisch)

 




Artikel vom 30.10.2017

Biometrische Sprachsoftware für arabische Dialekte

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verwendet laut FAZ-Artikel seit September 2017 eine eigens entwickelte Sprachsoftware, die arabische Dialekte regional identifizieren kann. Von insgesamt 30, werden die vier wichtigsten erkannt. Alle weiteren sind für die tägliche Arbeit beim Bundesamt nicht von großer Relevanz – nichtsdestotrotz lernt die Software stetig und wird immer mehr Dialekte erkennen können. Weltweit ist sie einzigartig und selbst entwickelt worden, denn entsprechende Software von Fremdanbietern war für die Arbeit beim Bundesamt nicht geeignet.

Das Sprachanalyseprogramm ist von großem Nutzen bei der Erkennung der Dialekte. Nach einer zweiminütigen Sprachprobe kann die Region, in der einer der vier wichtigsten Dialekte gesprochen wird, bestimmt werden. Kommen nun z.B. marokkanische Reisende nach Deutschland und geben sich als Syrer aus um unter diesen Umständen als Bürgerkriegsflüchtlinge soziale Leistungen in Anspruch zu nehmen und nach Deutschland einwandern zu können, kann die Analyse der Herkunftsregion bei der Aufdeckung von Täuschungsversuchen weiterhelfen. Linguisten kritisieren, dass Dialektgrenzen nicht gleichbedeutend mit Landesgrenzen sind. Die Software dient allerdings nur als Voranalyse. Bei Verdacht auf falsche Angaben, wird in einem zweiten Schritt ein echter Linguist zu Rate gezogen um Zweifel und Unstimmigkeiten auszuschließen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bamf-nutzt-biometrische-sprachsoftware-15256180.html





Artikel vom 29.09.2017

Sprachpanscher des Jahres

Der Sprachpanscher des Jahres wird seit 1997 an Personen oder Institutionen verliehen, die sich „für besonders bemerkenswerte Fehlleistungen im Umgang mit der deutschen Sprache“ hervorgetan haben. 2017 erhielt diesen Negativpreis die Evangelische Kirche Deutschland. Jene stand bereits öfters auf den Stimmzetteln, aber erst im Luther-Jahr sind den Wahlberechtigten, die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache sein müssen, die Fehlleistungen ganz besonders aufgefallen. Seit einiger Zeit gibt es in den evangelischen Kirchen kostenloses WLAN, das von der Institution selbst „godspots“ genannt wird. Die Verwendung von Anglizismen wird im Luther-Jahr als besonders unpassend angesehen, da Luther selbst bei der Bibelübersetzung teilweise wochenlang nach einem geeigneten deutschen Wort gesucht hat. Aber die godspots sind nur ein Beispiel – zur Weltausstellung zum 500. Jubiläum der Reformation hat die evangelische Kirche das Motto „Segen erleben – Moments of Blessing“ verwendet.

Die Verleihung des Preises wird mit großem Medieninteresse verfolgt. Erst letztes Jahr wurde der Sender ZDF gekürt, 2014 wurde die Verteidigungsministerin von der Leyen mit dem Sprachpanscher des Jahres ausgezeichnet, weil sie bei einer Sicherheitskonferenz trotz anwesender Simultandolmetscher, die englische Sprache verwendet hat. Auch der Bundespräsident war anwesend – er hat im Gegensatz zu Frau von der Leyen Deutsch gesprochen.





Artikel vom 31.08.2017

Katalanischer Ministerpräsident überrascht Dolmetscher

Nur wenige Stunden nach dem Attentat in Barcelona am 17. August 2017 nahm der katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont i Casamajó Stellung zu den Geschehnissen. Die ganze Welt sollte ihm zuhören und dank Dolmetscher auch verstehen. Auch deutsche Fernsehsender haben Simultandolmetscher bestellt.

Der Sender N24 hat für die Übertragung ins Deutsche einen Übersetzer für Spanisch eingesetzt und nicht damit gerechnet, dass der Ministerpräsident Katalanisch sprechen würde. Der Dolmetscher blieb stumm. Eine Moderatorin übernahm und erklärte, das Statement des Präsidenten würde nachträglich zusammengefasst werden. Der Konkurrenzsender N24 war einen Schritt voraus und konnte die live übertragene Erklärung des Präsidenten problemlos ins Deutsche übersetzen.

Es stellt sich die Frage, ob N24 besser vorbereitet gewesen ist und direkt eine Übersetzerin für Spanisch und Katalanisch bestellt hatte oder war ntv davon überzeugt, dass aufgrund der internationalen Bedeutung des Themas der Ministerpräsident eine Weltsprache und keine Minderheitensprache benutzen würde.

Große Mühe hätte es ihn nicht gekostet. Er spricht nicht nur Katalanisch und Spanisch, sondern auch exzellent Französisch und Englisch sowie fließend Rumänisch. Nicht einmal ein derart brisantes Thema wie ein mutmaßlicher Terroranschlag, ließ Puigdemont von seiner konsequenten Regionalpolitik ablassen.





Artikel vom 20.06.2017

Ringvorlesung Mehrsprachigkeit

Im Sommersemester 2017 veranstaltet das Ruhr-Zentrum Mehrsprachigkeit eine Ringvorlesung zur „Mehrsprachigkeit – Mythen, Vorurteile und Chancen“ und beschäftigt sich mit diesem Thema aus psycholinguistischer, didaktischer, innersprachlicher und gesellschaftlicher Sicht. Vertreter der Universitäten aus Bochum und Dortmund organisieren die Vorlesungen im Dortmunder U sowie im Blue Square in Bochum und richten ihre Informationen und Fragestellungen nicht nur an die Studierenden der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen, sondern auch an alle Interessierten.
Insgesamt gibt es sechs Vorlesungen, von denen die ersten drei bereits stattgefunden haben und sich mit folgenden Themen auseinandergesetzt haben: Bilingualismus und Mehrsprachigkeit unter die Lupe genommen, Woher kommt das richtige Wort zur richtigen Zeit in der richtigen Sprache? Sowie Die Rolle der Mehrsprachigkeit beim Lernen in der Schule. Dabei wurden Fragen gestellt, was bilingual eigentlich bedeutet. Der Erwerb zweier Sprachen ist für Kinder und deren kognitive Fähigkeiten sehr förderlich. Das wichtigste Kriterium bei der bilingualen Erziehung ist ein qualitatives und quantitatives Angebot beider Sprachen.
Am 22. Juni, 6. Juli und 20. Juli findet der zweite Teil der Ringvorlesung statt und bietet noch folgende Themen: Sprachliche Kompetenzen mehrsprachiger Kinder kompetent fördern, Frühe mehrsprachige Entwicklung und die Rolle der Umgebung: ein dynamisches Wechselspiel sowie Kann man die Muttersprache vergessen? Vom schweren Stand der Migrationssprachen.





Artikel vom 01.06.2017

Straelener Übersetzerpreis 2017

Die Kunststiftung NRW vergibt zusammen mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium alljährlich den Straelener Übersetzerpreis. 25.000€ gehen an Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. Den dazugehörigen und mit 5.000€ dotierten Förderpreis erhält Thomas Weiler.

Heibert und Schmidt-Henkel wurden für ihre Neuübersetzung der „Stilübungen“ von Raymond Queneaus gewürdigt, Weiler für seine Übersetzung von „Paranoia“ des Weißrussen Viktor Martinowitsch.

Vergeben wird der Preis seit 2001 und gehört zu den höchstprämierten Auszeichnungen in deutschen Literaturkreisen. Der Preis zeichnet herausragende Übersetzungen aus und möchte damit deutlich machen, dass nur „gute“ Übersetzungen gelungene Weltliteratur fördern können. In den „Stilübungen“ wird eine Alltagssituation in über hundert Varianten präsentiert – als Komödie, Amtsschreiben, ein Verhör oder im Jugendstil. Das Werk galt lange Zeit als unübersetzbar, aber dass das Gegenteil der Fall ist, haben die Übersetzer nun inklusive Auszeichnung bewiesen.

Unter https://www.youtube.com/watch?v=92y-LKzfx6o können Sie die beiden Übersetzer kennenlernen und Leseproben anhören. Zum Buch „Stilübungen“ gibt es weitergehende Infos unter http://shrk.vg/Queneau-Stiluebungen .

 



Artikel vom 02.01.2017

NEUERSCHEINUNG

Nicole WULF

Praktische Herausforderungen des Übersetzens: Handbuch für Übersetzende mit Zielmarkt Schweiz unter besonderer Berücksichtigung der Sprachrichtungen Englisch-Deutsch und Französisch-Deutsch

2016

ISBN 978-3-906112-69-5

Nicole Wulf hat in dem im August des Jahres erschienenen Handbuch ihre Erfahrungen aus Praxis und Theorie gebündelt. Ein Masterabschluss in „Transkultureller Kommunikation und Übersetzung“, die praktische Erfahrung als Fachübersetzerin und als Dozentin und Ausbilderin fließen in das Werk ein.

In der klassischen Abfolge werden die Kapitel „Der Kunde“, „Der Auftrag“ und „Der Text“ abgehandelt, bevor es um die Übersetzungsprobleme geht. Hier stellt Nicole Wulf die sprachlichen, pragmatischen und kulturell bedingten Übersetzungsprobleme dar. Immer orientiert an der Praxis, ist dieses Handbuch nicht nur für den „Zielmarkt Schweiz“ – wie der Untertitel sagt – geeignet, sondern ein empfehlenswertes Werk für die Übersetzungsbranche.





Artikel vom 28.11.2016

Die Datenbank für Übersetzungen: Index Translationum

Der Index Translationum ist eine von der UNESCO veröffentlichte Bibliographie, die seit 1932 Übersetzungen ihrer Mitgliedsstaaten nachweist. Die Online-Ausgabe enthält über 2 Mio. Einträge aus allen Fachgebieten mit Einträgen ab dem Jahr 1979. Jedes Jahr werden etwa 100000 Einträge hinzugefügt. Der Index enthält bibliographische Angaben zu übersetzten Werken aus verschiedenen Sachgebieten aus über 100 Sprachen. Es sind über eine Million Hinweise auf Arbeiten von mehr als 150000 Autoren verzeichnet. Suchsprachen sind Englisch, Französisch und Spanisch.

Neben der Suche nach den bibliographischen Daten bietet der Index Translationum weitere Funktionen, die ihn als fachliche Informationsressource für die Übersetzungswissenschaft und für viele Bereiche der Allgemeinen Sprachwissenschaft interessant machen.

Über spezielle Filter lassen sich statistische Angaben zusammenstellen, z.B. welche Autoren in welchen Jahren am häufigsten übersetzt wurden, in welchen Ländern die meisten Übersetzungen publiziert werden oder aus welchen bzw. in welche Sprachen am häufigsten übersetzt wurde.

Hier der Zugang zur Datenbank:

http://portal.unesco.org/culture/en/ev.php-URL_ID=7810&URL_DO=DO_TOPIC&URL_SECTION=201.html





Artikel vom 05.08.2016


Buchtipp:

Brasilianische Literatur in deutscher Sprache: Literaturübersetzung aus der Sicht der Translationswissenschaft
Von Petra Boes
Berlin 2013


In der Reihe Lateinamerika-Studien erschien als 2. Band diese Studie der Übersetzerin Petra Boes.

Vorgestellt werden brasilianische Schriftsteller und ihre Werke sowie die Übersetzungen und die Übersetzer.

Frau Boes untersucht die Aufgabe des Übersetzers, seine Kulturkompetenz und nimmt Stellung zur „Macht des Übersetzers“.

Ein hochinteressanter Einblick in die brasilianische Literatur und ihre Präsentation in deutscher Sprache ebenso wie eine engagierte Übersetzungskritik einer erfahrenen Übersetzerin.

ISBN: 978-3-86464-043-8 kart. : EUR 19.80





Aktuell: Myanmar-Forschung

Artikel vom 04.07.2016


Die politische Öffnung Myanmars seit dem Jahre 2010 hat auch für Wissenschaftler neue Möglichkeiten geschaffen, da sie nun mit Kontakten und Reisen ins Land intensivere Forschung betreiben können.

An der Universität Passau wurde 2012 das Wissenschaftsforum Myanmar (WiMya) gegründet. Das Netzwerk soll die Forscher im deutschsprachigen Raum miteinander in Verbindung bringen, um Wissenschaftskooperationen und den Austausch von Forschungsergebnissen zu unterstützen.

Informationen zum WiMya:  http://www.phil.uni-passau.de/suedostasien/wissenschaftsnetzwerke/wissenschaftsforum-myanmar/
An der Universität Zürich wurde im November 2014 ein ‚Memorandum of Unterstanding‘ mit der Mandalay University über eine Forschungszusammenarbeit unterzeichnet. Die verschiedenen Forschungsprojekte werden hier vorgestellt:
http://www.myanmar.uzh.ch/de/research.html
Eine Liste der Publikationen aus der Züricher Myanmar-Forschung findet sich hier: http://www.myanmar.uzh.ch/de/publikationen.html
Im Juli 2015 fand eine interdisziplinäre Tagung zur Vernetzung der deutschsprachigen Myanmarforschenden in Zürich statt. Ein Überblick über die Tagung ist soeben in den „Asiatischen Studien“ Band 70, Heft 1 im März 2016 von Georg Winterberger vorgestellt worden.





Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz:

Artikel vom 02.06.2016


DIE SCHULE VON SALAMANCA

Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Duve und Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann wird am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main zur „Schule von Salamanca“ geforscht. Das Projekt ist auf 18 Jahre angelegt.

An der Universität Salamanca lehrten im 16. und 17.Jahrhundert die Vertreter dieser Schule, die ein neues Konzept des Naturrechts formulierten. Sie beeinflussten andere Wissenschaftler jener Zeit und wirkten mit an weitreichenden juristischen, ökonomischen, politischen und theologische Analysen, die die westeuropäische Ideengeschichte umfassend beeinflussten.

Das Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz möchte die bisherige intensive internationale Forschung von Philosophen, Juristen, Ökonomen, Historikern und Theologen zusammenführen und übergreifenden Fragestellungen und Methoden erfassen.

Neben der Erstellung eines umfangreichen Quellenkorpus soll aus den Quellen ein historisches Wörterbuch der juristisch-politischen Sprache der „Schule von Salamanca“ entstehen. Die Quellen werden digitalisiert, das Wörterbuch in einer elektronischen Version erstellt und in Zukunft soll beides über eine Website zur freien Verfügung stehen.

Weitere Informationen:

http://www.salamanca.adwmainz.de/informationen.html





Tipp: Mehrsprachige PDFs erstellen

Artikel vom 03.05.2016


Dr. Anja Rütten, Konferenzdolmetscherin, gibt in Ihrem Blog unter http://blog.sprachmanagement.net/?p=762 eine Anleitung zur Erstellung mehrsprachiger PDFs.

Liegen von einem Dokument Fassungen in mehreren Sprachen vor, kann man mit dem von ihr vorgestellten Verfahren diese Fassungen in Spalten nebeneinander in einem Dokument zusammenfügen ohne den Text manuell zu kopieren und einzufügen.





Neues zur persischen Sprache

Artikel vom 04.04.2016


Das Rechtswörterbuch von Firous Ebrahim-Nesbat ist auch online verfügbar:

Firous Ebrahim-Nesbat : Rechtswörterbuch, Deutsch-Persisch und Persisch Deutsch, Band 1: Deutsch-Persisch, Universitätsverlag Göttingen 2010, als kostenlose PDF zum Download unter folgendem Link:

http://www.univerlag.uni-goettingen.de/bitstream/handle/3/isbn-978-3-941875-43-2/nesbat_1.pdf?sequence=1

Hier eine Neuerscheinung:

Farshid Delshad: Textbuch modernes Persisch

Dieses Textbuch möchte eine Lücke für Persisch-Lernende schließen. Zwar gibt es viele Lehrbücher für die persische Sprache, aber nur wenige Primärquellen, die Lernende ohne lexikalische Erläuterungen und Glossar verstehen können. In diesem Band sind 30 ausgewählte Lektürebeiträge aus verschiedenen aktuellen Themenbereichen zusammengestellt.
Jedes Kapitel enthält eine kurze Einführung, einen Hinweis auf das Textniveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen, eine Wortfeldliste sowie Literaturhinweise zum Thema.

Ebenfalls bietet dieses Buch eine Liste der rund 300 häufigsten Verben im klassischen und modernen Persisch, ein dreisprachiges Glossar (Persisch-Deutsch-Englisch) und eine Konjugationstabelle mit allen persischen Tempora.

Die bibliographischen Angaben:

Delshad, Farshid , Textbuch modernes Persisch, 2015
336 S., Gebunden, 39,90 €, ISBN: 9783954900565





Unsere Serie - Hilfsmittel für Übersetzer: Teil 9
Links und Glossare zu den Themen ARCHITEKTUR UND BAUWESEN

Artikel vom 03.03.2016


Ein spanisch-englisch-französisches Wörterbuch „Arquitectura y construcción“ steht unter http://www.acta.es/glosarios/arquitectura_y_construccion-e.pdf   zum freien Download bereit.

Ein vom „European Economic and Social Committee“ herausgegebenes multilinguales Glossar ist ebenfalls als PDF erhältlich hier:
http://www.eesc.europa.eu/resources/toolip/doc/2012/05/09/glossary_en_cs_sk_pl_final.pdf
Das Glossar trägt den Titel: “Let’s speak sustainable construction”. Es bietet die englische, tschechische, slowakische und polnische Version in einem A-Z Format mit der Ausgangssprache Englisch. Ab Seite 147 findet sich ein Index für jede der vier Sprachen, so dass mithilfe des Index die Definition jedes Begriffes gefunden werden kann.

Dipl. Ing. Manfred Hupetzky hat ein eigenes Wörterbuch zur Bautechnik Spanisch/Deutsch und Deutsch/Spanisch (Stand 2002) erstellt und erklärt dazu: „Dieses Handbuch entstand aus der Notwendigkeit ein handliches Wörterbuch ‚am Mann‘ zu haben, um alltägliche Probleme auf der Baustelle fachgerecht unter Verwendung des korrekten Vokabulars lösen zu können.
Es hat sich während einer ca. 2-jährigenProjektbetreuung einer Grossbaustelle im Raum Barcelona bewährt.“
Hier die PDF-Version:
http://www.ibl.uni-stuttgart.de/fileadmin/pdfs/Bautechnik%20S-D_D-S.pdf

Das Fachwörterbuch Bautechnick DEUTSCH-ENGLISCH unter http://www.bauarchiv.de/neu/specials/baudict.htm wurde von Herrn Dr. Wolfgang Paul vom Institut für Baubetriebslehre an der UNI Stuttgart zur Verfügung gestellt und umfasst momentan ca. 2500 Wörter.





Unsere Serie - Hilfsmittel für Übersetzer: Teil 8
Links und Glossare zu UMWELT und WASSER


Artikel vom 02.02.2016


Das Europäische Umweltinformations- und Umweltbeobachtungsnetzt EIONET ist ein Partnerschaftsnetzwerk der Europäischen Umweltagentur EUA und der Länder.

EIONET stellt den GEMET Thesaurus zur Verfügung, ein multilinguales Wörterbuch zum Thema Umwelt. Es stehen folgende Sprachen zur Verfügung:

Arabisch, Baskisch, Bulgarisch, Katalan, Chinesisch, Kroatisch, Tschechisch, Dänisch, Niederländisch Englisch, Estnisch, Französisch, Deutsch, Griechisch, Ungarisch, Irisch, Italienisch, Litauisch, Lettisch, Maltesisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Schwedisch, Türkisch, Ukrainisch.

http://www.eionet.europa.eu/gemet

Das Umweltbundesamt stellt ein deutschsprachiges Glossar zum Ressourcenschutz unter
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/4242.pdf
als PDF zur Verfügung. Hier werden Begriffe wie „Abfall“ bis „Water Footprint“ erklärt und eine Quellenangabe verzeichnet.

Ein dreisprachiges Wörterbuch der Entsorgungswirtschaft (deutsch – englisch – französisch) ist hier einsehbar: http://www.ruesterweg.de/wp-content/uploads/2012/05/Entsorgungswirtschaft-A-Z.pdf

Von Klaus Stief stammt das Fachwörterbuch Deponietechnik, das er unter http://www.deponie-stief.de/pdf/woerter_pdf/words_all.pdf   als PDF für Englisch-Deutsch zur Verfügung stellt. Weitere Angebote unter http://www.deponie-stief.de/woerterbuch/


Zur Wasserwirtschaft hier einige Links und Online-Quellen:

Das „International Glossary of Hydrology“ herausgegeben vom Deutschen Nationalkomitee für das Internationale Hydrologische Programm (IHP) der UNESCO steht als PDF unter
https://www.ufz.de/export/data/1/19335_glossary_of_hydrology3845.pdf   zur Verfügung. Das Wörterbuch ist englisch-deutsch aufgebaut, jedoch gibt es einen englischen sowie einen deutschen alphabetischen Index.

Ein „International Glossary of Hydrology“ wird ebenfalls von der World Meteorological Organization gemeinsam mit der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization herausgegeben. Dieses Wörterbuch bietet die Sprachen Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch an. Es ist als PDF frei zugänglich hier:
http://www.wmo.int/pages/prog/hwrp/publications/international_glossary/385_IGH_2012.pdf

Hartmut Willmitzer erarbeitete ein Wörterbuch „Wasser“, das er auf seiner Internetseite www.waterquality.de   zur Verfügung stellt. Das französisch/deutsch/englische Wörterbuch ist hier einsehbar:
http://www.waterquality.de/hydrobio.hw/WWFRDEEN.HTM
Des Weiteren gibt es ein Wörterbuch Wasser englisch-deutsch, ein Wörterbuch Gewässer englisch-deutsch sowie Glossare zu Gewässern und Ökologie in Deutsch und Englisch.

Das „Wasser-Wissen-Lexikon“ ist unter
http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/iuv_abwasserlexikon_a.htm abrufbar. Erstellt wurde es vom Institut für Umweltverfahrenstechnik der Universität Bremen. Neben der Erläuterung der Fachbegriffe steht häufig auch die Übersetzung ins Englische zur Verfügung. Relevante Abkürzungen werden aufgelöst.

Die Fakultät für Bauingenieurwesen der Universität Weimar hat ein mehrsprachiges Glossar zum Thema „Wasser + Umwelt“ erstellt. Zu den in englischer Sprache alphabetisch geordneten Begriffen sind Übersetzungen ins Deutsche und teilweise ins Italienische, Polnische, Russische, Slowenische, Bulgarische und Tschechische vorhanden. Für alle Sprachen gibt es auch eine Suchfunktion.
http://www.uni-weimar.de/Bauing/wbbau/service/glossar/multiling/index.html





Unsere Serie - Hilfsmittel für Übersetzer: Teil 7
Links und Glossare zu LANDWIRTSCHAFT

Artikel vom 04.01.2016


Unter
http://tec.wzw.tum.de/ikb/deu/glossary/
ist das “Glossary of Terms for Agriculture, Agricultural Economics and Precision Farming” in den Sprachrichtung Englisch-Deutsch und Deutsch-Englisch aufzurufen (Stand 2001)

Die Website von AIMS – Agricultural Information Management Standards bietet den “AGROVOC Multilingual Agricultural Thesaurus” mit Suchfunktion:
http://aims.fao.org/vest-registry/vocabularies/agrovoc-multilingual-agricultural-thesaurus
Verfügbar sind Begriffe aus Landwirtschaft, Ernährung, Fischerei, Forstwirtschaft usw. in 23 Sprachen: Arabisch, Chinesisch, Tschechisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Hindi, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Laotisch, Malaiisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Slowakisch, Spanisch, Telugu, Thai, Türkisch und Ukrainisch.

Die OECD hat ein „Glossaire de l'agriculture“ in Englisch-Französisch in Broschürenform veröffentlicht, die bibliographischen Angaben hier: http://www.oecd-ilibrary.org/fr/agriculture-and-food/glossaire-de-l-agriculture_9789264273245-fr
Dort ist die Publikation auch kostenfrei und ohne Anmeldung vollständig einzusehen (unter dem Button „LIRE“).  Neben dem ausführlichen Literaturverzeichnis findet sich dort auch eine alphabetische Liste der lateinischen Terminologie mit Zuordnung der englischen und französischen Entsprechungen.

Das Glossar zu „Organic Agriculture“ in den Sprachen Englisch – Französisch – Spanisch kann unter
http://www.fao.org/fileadmin/templates/organicag/files/Glossary_on_Organic_Agriculture.pdf
als freier Download genutzt werden. Die FAO, die Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen stellt diesen Dienst bereit.

Das kanadische Parlament führt ein „Glossary of Agricultural Programs, Acts and Terms“ in englischer und französischer Sprache, einsehbar unter: http://www.parl.gc.ca/content/lop/researchpublications/prb0617_gloss-e.htm

Ein außergewöhnliches Glossar findet sich hier:
http://labour.crcao.fr/home.php
Ein Glossar zu traditionellen landwirtschaftlichen Techniken in Französisch – Englisch – Chinesisch – Japanisch.


Aktuelles bis 2015

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