Website-Lokalisierung: Website und Onlineshop für den Zielmarkt übersetzen lassen
- ISO 17100 + ISO 9001, geprüft durch DEKRA
- WordPress, TYPO3, Shopware, Shopify, Magento, WooCommerce
- Suchbegriffe werden in der Zielsprache ermittelt, nicht übersetzt
- Sprachpflichten des Zielmarkts werden benannt
Herstellerwebsites und Onlineshops für Exportmärkte
Häufige Auftraggeber sind Hersteller, die Unternehmensseite und Produktkatalog für Exportmärkte öffnen. Dazu kommen Händler, die ihren Onlineshop in einen Nachbarmarkt bringen. Anwendungsoberflächen und Apps gehören zur Software-Lokalisierung.
Übersetzt wird im Export des CMS oder Shopsystems
- Inventar und Angebot
Umfang je Fundort ermitteln: Seiten, Produkte, Attribute, Meta-Daten, Strings, Mails, Rechtstexte, Medien; Sprachpflichten des Zielmarkts benennen. Danach das Angebot mit Preis und Liefertermin je Sprache und Fundort, in der Regel noch am selben Werktag nach Sicht auf den Export.
Was Sie liefernZugang zur Seite, Angabe von CMS und Shopsystem, Zielmärkte; Export aus dem System
- Suchbegriffe und Terminologie
Keyword-Liste je Zielsprache in Abstimmung mit Ihrer SEO-Betreuung; Produktbegriffe, Markennamen und Attributwerte festlegen
Was Sie liefernVorhandene Keyword-Listen, Glossar, Attributwerte
- Übersetzung im Export
Direkt in XLIFF, CSV oder JSON; Schlüssel, Platzhalter und HTML-Auszeichnung bleiben erhalten
Was Sie liefernNichts
- Revision und Freigabe
Pflichtrevision nach ISO 17100 durch eine zweite Fachkraft, Text gegen Text. Die Sichtprüfung auf Ihrer Staging-Seite (Umbrüche, Buttons, Formulare, hreflang-Paarung, Testbestellung) liegt bei Ihrem Team.
Was Sie liefernRückmeldungen aus Ihrer Sichtprüfung, etwa wenn ein Text gekürzt werden muss
Bei laufender Pflege liefern Sie neue und geänderte Inhalte als Differenz-Export im vereinbarten Rhythmus; Terminologie und Translation Memory wachsen mit.
Übersetzt im Export, revidiert Text gegen Text
Übersetzt wird direkt im Export Ihres CMS oder Shopsystems, Schlüssel, Platzhalter und HTML-Auszeichnung bleiben erhalten. Danach prüft eine zweite Fachkraft nach ISO 17100 Text gegen Text. Die Sichtprüfung auf Ihrer Staging-Seite, etwa Umbrüche und Buttons, liegt bei Ihrem Team. Der Prozess ist nach ISO 17100 und ISO 9001 zertifiziert, geprüft durch DEKRA.
Schicken Sie Datei oder Textprobe und nennen Sie Zielsprache und Verwendungszweck, das Angebot kommt in der Regel noch am selben Werktag.
Der Umfang im Export zählt, nicht die Seitenzahl
Preisbestimmend sind Umfang je Fundort, Sprachkombination, Anzahl der Sprachen, die Keyword-Ermittlung und der Anteil wiederkehrender Inhalte, der bei Produktkatalogen hoch ist.
- Abrechnung nach Normzeile mit 50 bis 55 Schriftzeichen einschließlich Leerzeichen
- Eilige Termine: vereinbaren wir mit dem Angebot; eine Lieferung am selben Tag ist nur in Ausnahmefällen möglich, weil die Pflichtrevision nach ISO 17100 durch eine zweite Fachkraft Zeit braucht.
Details zur Kalkulation: Preisgestaltung und Angebot
Lokalisierung reicht über die sichtbaren Texte hinaus
Website-Lokalisierung ist die Anpassung einer Website oder eines Onlineshops an Sprache, Recht und Suchverhalten eines Zielmarkts. Von der Übersetzung der sichtbaren Texte unterscheidet sie sich an vier prüfbaren Stellen: bei Rechtstexten, die im Zielland wirksam sein müssen; bei Suchbegriffen, die im Zielmarkt ermittelt und nicht übersetzt werden; bei allem, was nicht sichtbar auf der Seite steht, von Meta-Beschreibungen über Alt-Texte bis zu Transaktionsmails; und beim Checkout mit Währung, Steuer und Versand. Eurolingua bearbeitet Websites nach ISO 17100 mit Pflichtrevision durch eine zweite Fachkraft, direkt im Export des CMS oder Shopsystems.
Inhalte, Systeme, Abgrenzung und Angebot im Überblick anzeigenTabelle einklappen
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Was lokalisiert wird | Seiteninhalte, Kategorie- und Produkttexte, Produktattribute, Meta-Titel und -Beschreibungen, Alt-Texte, Navigations- und Button-Beschriftungen, Formulare und Fehlermeldungen, Transaktionsmails (Bestellbestätigung, Versand, Passwort), Cookie-Hinweise, 404-Seiten, Rechtstexte |
| Systeme und Formate | WordPress mit WPML oder Polylang, TYPO3, Shopware, Shopify, Magento, WooCommerce; Übergabe als XLIFF, CSV, JSON oder über die Exportfunktion des Systems |
| Suchbegriffe | Werden in der Zielsprache ermittelt, nicht übersetzt; Abstimmung mit Ihrer SEO-Betreuung |
| Rechtstexte | Sprachpflichten des Zielmarkts werden benannt; juristische Übersetzung über Juristische Übersetzungen, amtliche EU-Muster werden übernommen statt übersetzt |
| Zertifizierung | ISO 17100 + ISO 9001 (DEKRA, gültig bis 02.01.2028 bzw. 07.03.2027) |
| Wiederverwendung | Translation Memory je Website; neue Produkte und geänderte Seiten werden als Differenz bearbeitet |
| Abgrenzung | Anwendungsoberflächen und Apps: Software-Lokalisierung. Kampagnen und Slogans: Marketing-Übersetzungen. Datenblätter und Anleitungen als Download: Technik |
| Standort | Hohe Straße 45, 44139 Dortmund, persönliche Abstimmung Mo–Do 8:30–15:30, Fr 8:30–14:30 |
| Angebot | Unverbindlich, in der Regel noch am selben Werktag nach Sicht auf den Export |
Warum die automatische Übersetzung für die eigene Website nicht reicht: Googles Regel seit März 2024
Für das Lesen einer fremden Seite ist die Übersetzungsfunktion des Browsers das richtige Werkzeug. Für die eigene Website in einem neuen Markt ist die automatische Übersetzung seit dem Spam-Update vom März 2024 ein Risiko: Google nennt als Beispiel für Scaled Content Abuse ausdrücklich das massenhafte Erzeugen von Seiten durch automatische Umwandlungen wie Übersetzen, wenn sie Nutzern kaum Mehrwert bieten. Eine maschinell erzeugte Sprachversion kann damit nicht nur schlecht ranken, sondern die Bewertung der gesamten Domain belasten.
Was das nicht heißt: Maschinelle Übersetzung als Ausgangspunkt mit vollständiger fachlicher Prüfung und Überarbeitung ist zulässig und bei umfangreichen Produktkatalogen üblich. Entscheidend ist die menschliche Prüfung jeder veröffentlichten Seite, nicht das Werkzeug. Post-Editing in Anlehnung an ISO 18587 bieten wir im Rahmen von Korrektorat und Lektorat an.
| Stelle | Was die automatische Übersetzung liefert | Was der Zielmarkt braucht |
|---|---|---|
| Rechtstexte | Eine sprachlich verständliche Fassung der deutschen AGB und Widerrufsbelehrung | Texte, die im Zielland wirksam sind: teils andere Fristen, andere Pflichtangaben, in Frankreich zwingend Französisch |
| Suchbegriffe | Die wörtliche Entsprechung des deutschen Keywords | Den Begriff, den der Zielmarkt tatsächlich eingibt, oft ein anderer |
| Unsichtbare Inhalte | Nichts. Meta-Daten, Alt-Texte, Formularfehler und Transaktionsmails liegen außerhalb der Seite | Vollständige Sprachversion einschließlich der Strings im Shopsystem |
| Checkout | Übersetzte Beschriftungen bei deutscher Währung, Steuer und Dezimalschreibweise | Konfiguration für den Zielmarkt und Prüfung der Beschriftungen gegen diese Konfiguration |
Inventar: was auf einer Website übersetzt wird und wo es liegt
Der häufigste Fehler bei Website-Projekten ist ein unvollständiges Inventar. Übersetzt wird, was im CMS als Seite erscheint. Nicht übersetzt wird, was im Shopsystem, im Theme, im Plugin oder im Mailversand liegt. Das Ergebnis ist eine französische Seite, die eine deutsche Bestellbestätigung verschickt. Die folgende Übersicht ist die Checkliste, mit der wir den Umfang vor dem Angebot ermitteln.
| Inhalt | Wo er liegt | Wird häufig vergessen? |
|---|---|---|
| Seiten, Blogbeiträge, Kategorietexte | CMS, Seitenexport | Nein |
| Produkttitel, Beschreibungen, Attribute, Varianten | Shopsystem, Produktexport oder Feed | Attribute und Varianten ja |
| Meta-Titel, Meta-Beschreibungen, URL-Slugs | SEO-Plugin oder Seitenfelder | Ja |
| Alt-Texte, Bildunterschriften, ARIA-Labels | Medienbibliothek, Theme | Ja, und seit dem BFSG Pflichtinhalt für Barrierefreiheit |
| Navigation, Buttons, Formularfelder, Fehlermeldungen | Theme- und Plugin-Strings (.po, JSON) | Ja |
| Transaktionsmails: Bestellung, Versand, Konto, Passwort | Mailvorlagen des Shopsystems | Fast immer |
| Cookie-Hinweis, Newsletter-Anmeldung, 404-Seite | Plugins | Ja |
| Bilder mit eingebettetem Text, Infografiken | Medienbibliothek | Ja; neu setzen oder Text aus dem Bild lösen |
| PDF-Downloads: Datenblätter, Anleitungen, Kataloge | Medienbibliothek | Ja; eigener Auftrag, siehe Technik |
| AGB, Widerruf, Datenschutz, Impressum, Versandbedingungen | Rechtsseiten | Nein, aber falsch behandelt: übersetzt statt angepasst |
| Strukturierte Daten (Schema.org), Open-Graph-Texte | SEO-Plugin, Theme | Ja |
Liefern Sie nicht die Seiten, sondern den Export. Ein XLIFF- oder CSV-Export aus WPML, Shopware oder Shopify enthält die Strings mit ihren Schlüsseln, sodass die Übersetzung ohne Handarbeit zurückfließt und nichts vergessen wird, was im Frontend nicht sichtbar ist. Mailvorlagen und Theme-Strings müssen meist getrennt exportiert werden; wir sagen Ihnen, welche Exporte wir für Ihr System brauchen.
SEO-Übersetzung: Suchbegriffe werden im Zielmarkt ermittelt, nicht übersetzt
Eine SEO-Übersetzung überträgt nicht das Keyword, sondern die Absicht dahinter, und setzt dafür den Begriff ein, den der Zielmarkt tatsächlich sucht. Die wörtliche Übersetzung eines deutschen Suchbegriffs ist selten dieser Begriff: Sie ist grammatisch richtig und hat kein Suchvolumen. Deshalb steht vor der Übersetzung eine Keyword-Ermittlung in der Zielsprache, abgestimmt mit Ihrer SEO-Betreuung, und die Übersetzung folgt dieser Liste.
Sechs SEO-Elemente mit Vorgehen und Begründung als Tabelle anzeigenTabelle einklappen
| Element | Vorgehen | Warum |
|---|---|---|
| Hauptkeyword je Seite | In der Zielsprache ermittelt; Varianten nach Markt (britisches und amerikanisches Englisch, Spanien und Lateinamerika) getrennt geprüft | Derselbe Gegenstand heißt je Markt anders, und der Markt sucht nicht nach der Übersetzung |
| Meta-Titel | Neu formuliert innerhalb der Längengrenze, Keyword vorn | Übersetzte Titel werden länger und werden abgeschnitten |
| URL-Slugs | In der Zielsprache, ohne Umlaute und Sonderzeichen, einmal festgelegt und nicht mehr geändert | Lesbarkeit im Zielmarkt; spätere Änderung erzeugt Redirects |
| Überschriften | Struktur bleibt, Wortlaut folgt der Keyword-Liste | Die Hierarchie ist ein Ranking-Signal, der Wortlaut ist es auch |
| Interne Links und Ankertexte | Zeigen auf die Sprachversion der Zielseite, Ankertext in der Zielsprache | Ein französischer Text, der auf die deutsche Kategorie verlinkt, verliert den Besucher |
| Strukturierte Daten | Mitübersetzt, inklusive FAQ-Schema und Produktschema | Werden für Rich Results der jeweiligen Sprachversion gelesen |
Ein Beispiel: Ein deutscher Hersteller verkauft „Arbeitsschutzschuhe“. Die wörtliche englische Entsprechung ist korrekt, aber britische und amerikanische Käufer suchen mit unterschiedlichen Begriffen, etwa „safety boots“ gegenüber „work boots“. Welche Variante die Kategorie trägt, entscheidet die Ermittlung der Suchvolumen je Markt, nicht das Wörterbuch.
hreflang, URL-Struktur und Sprachweiche: was Google von mehrsprachigen Websites erwartet
Eine übersetzte Seite, die Google nicht als Sprachversion erkennt, konkurriert mit dem Original statt es zu ergänzen. Drei technische Festlegungen entscheiden darüber, und sie gehören vor die Übersetzung: die URL-Struktur je Sprache, die hreflang-Auszeichnung, die jede Sprachversion mit allen anderen verknüpft, und die Sprachweiche, die dem Besucher die Wahl lässt, statt ihn nach IP-Adresse umzuleiten.
| Struktur | Beispiel | Bewertung |
|---|---|---|
| Unterverzeichnis | eurolingua.de/en/ | Einfachste Pflege, Domain-Autorität wird geteilt; Standard für die meisten Mittelständler. Eurolingua nutzt dieses Modell selbst |
| Subdomain | en.beispiel.de | Technisch getrennt, wird teils wie eine eigene Site behandelt; sinnvoll bei getrennten Systemen |
| Länderdomain | beispiel.fr | Stärkstes Ländersignal, höchster Aufwand; jede Domain baut Autorität allein auf |
| URL-Parameter | beispiel.de/?lang=fr | Nicht empfohlen; von Google ausdrücklich abgeraten |
Die drei Regeln, die in der Praxis am häufigsten verletzt werden:
- hreflang muss gegenseitig sein. Wenn die deutsche Seite auf die französische verweist, muss die französische auf die deutsche zurückverweisen, sonst wird die Auszeichnung ignoriert. Teilen Sie eine Seite in zwei auf, bricht die Paarung und muss für beide neuen Seiten neu gesetzt werden.
- x-default für die Sprachwahl. Wenn es eine Seite gibt, die dem Besucher die Sprache anbietet, wird sie als x-default ausgezeichnet.
- Keine erzwungene Umleitung nach IP. Ein Besucher aus Frankreich, der die deutsche Seite aufruft, darf einen Hinweis bekommen, aber keine Umleitung; Googles Crawler kommt überwiegend aus den USA und sähe sonst nie die anderen Versionen.
Diese Festlegungen trifft Ihre Webentwicklung. Wir prüfen im Zuge der Lokalisierung, ob die übersetzten Seiten korrekt gepaart sind, und melden Auffälligkeiten, weil eine ungepaarte Übersetzung ihren Zweck verfehlt.
Rechtstexte im Zielmarkt: Loi Toubon, amtliche EU-Muster und was nicht übersetzt wird
Rechtstexte einer Website werden nicht übersetzt, sondern für den Zielmarkt erstellt oder angepasst, und für einige gibt es amtliche Sprachfassungen, die man übernimmt statt übersetzt. Zwei Regeln, die deutsche Shopbetreiber am häufigsten überraschen: In Frankreich müssen Pflichtangaben an Verbraucher auf Französisch vorliegen (Loi Toubon vom 4. August 1994). Und die Muster-Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular liegt als Anhang der EU-Verbraucherrechterichtlinie amtlich in allen Amtssprachen vor.
Sechs Rechtstexte als Tabelle und den Hinweis zur Barrierefreiheit anzeigenTabelle einklappen
| Text | Vorgehen | Zuständig |
|---|---|---|
| Widerrufsbelehrung und Widerrufsformular | Amtliche Sprachfassung des EU-Musters übernehmen; nur die Einsetzungen (Firma, Adresse, Fristen) werden angepasst | Wir liefern die amtliche Fassung mit Einsetzungen; Prüfung durch Ihre Rechtsberatung |
| AGB | Juristische Übersetzung mit Anpassung an das Verbraucherrecht des Zielmarkts; eine übersetzte deutsche AGB ist im Zielland nicht automatisch wirksam | Juristische Übersetzungen plus Rechtsberatung im Zielland |
| Datenschutzerklärung | Übersetzung in die Sprache der Nutzer; die DSGVO verlangt Information in klarer und einfacher Sprache, was eine fremdsprachige Erklärung für den Zielmarkt nicht erfüllt | Juristische Übersetzungen |
| Impressum | Übersetzung der Bezeichnungen, Rechtsform bleibt (GmbH wird nicht zu Ltd.), Registerangaben bleiben | Diese Seite |
| Versand-, Zahlungs- und Lieferbedingungen | Übersetzung nach Anpassung der Inhalte (Länder, Kosten, Fristen) durch Sie | Eurolingua, nach Ihrer inhaltlichen Freigabe |
| Preisangaben | Keine Übersetzung, sondern Konfiguration: Bruttopreise mit Steuer des Ziellands, Währung, Dezimaltrennzeichen | Shopbetreiber; Prüfung der Beschriftungen durch uns |
Barrierefreiheit gilt auch für die lokalisierte Fassung. Seit dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz Onlineshops, Buchungssysteme und Verbraucher-Apps zur Barrierefreiheit, soweit sie sich an Verbraucher richten; Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Alt-Texte, Formularbeschriftungen und Fehlermeldungen sind dafür Pflichtinhalte und zugleich die Strings, die bei der Lokalisierung am häufigsten fehlen, weil sie nirgends sichtbar stehen.
Drei Fehlerklassen bei Website-Projekten
Bei Website- und Shop-Projekten sind drei Fehlerklassen typisch. Keine davon ist ein Übersetzungsfehler; alle drei entstehen daraus, dass eine Website als Sammlung von Seiten behandelt wird statt als System. Wir prüfen diese Punkte mit, bevor die Sprachversion online geht.
Fehlerklasse 1: Die Seite ist französisch, die Bestellbestätigung deutsch
Alle Seiten sind übersetzt, der Shop ist live. Der erste französische Kunde bestellt und erhält eine deutsche Bestellbestätigung, eine deutsche Versandmitteilung und bei der Rücksendung ein deutsches Formular. Die Mailvorlagen liegen im Shopsystem, nicht im CMS, und standen in keinem Export. Abhilfe: Das Inventar oben vor dem Angebot vollständig durchgehen, Mailvorlagen und Theme-Strings als eigene Exporte anfordern, und vor dem Livegang eine Testbestellung in jeder Sprache durchführen.
Fehlerklasse 2: Die übersetzte Seite konkurriert mit dem Original
Die niederländische Version ist online, aber ohne hreflang-Paarung. Google zeigt niederländischen Nutzern weiterhin die deutsche Seite, weil sie die stärkere ist, und wertet die niederländische als Duplikat mit anderem Wortlaut. Die Übersetzung war korrekt und wirkungslos. Abhilfe: hreflang vor dem Livegang setzen und nach dem Livegang in der Search Console prüfen; Übersetzung und Auszeichnung sind ein Projekt, nicht zwei.
Fehlerklasse 3: Produktattribute werden als Text übersetzt statt als Werte gemappt
Farbe, Größe, Material und Einheit sind im Shop Attributwerte, über die Filter und Varianten laufen. Werden sie im Fließtextexport übersetzt, steht „rouge“ im Text, der Filter kennt aber nur „Rot“, und die Variante lässt sich nicht auswählen. Größen kommen hinzu: Eine deutsche 42 ist keine britische 42. Abhilfe: Attributwerte als Wertelisten einmalig übersetzen und im System zuordnen, Größentabellen je Markt anlegen, und die Produktbeschreibung getrennt davon übersetzen.
Laufende Pflege: neue Produkte und Seiten als Differenz
Eine Website ist nie fertig. Nach dem ersten vollständigen Durchlauf werden neue Produkte, geänderte Seiten und neue Blogbeiträge als Differenz bearbeitet; alles Unveränderte kommt aus dem Translation Memory. Voraussetzung ist ein Export, aus dem sich die Differenz ermitteln lässt. WPML, Shopware und Shopify liefern das von Haus aus, bei anderen Systemen ermitteln wir die Differenz aus dem vollständigen Export.
Zur Leistung: Terminologiepflege.
Websites aus Dortmund und dem Ruhrgebiet für den Export
Zwei Ausgangslagen sind typisch: Hersteller des Maschinen- und Anlagenbaus öffnen Unternehmensseite und Produktkataloge für Exportmärkte, Händler bringen ihren Onlineshop in einen Nachbarmarkt. Je nach Vertriebsgebiet gehen die Sprachversionen in die Niederlande, nach Frankreich, Polen oder Großbritannien; bei Herstellern kommen Chinesisch und Russisch dazu, wo Schrift, Formate und die Suchmaschinen des Zielmarkts andere Regeln setzen als die Übersetzung allein.
Häufige Auftragstypen aus der Region:
- Unternehmenswebsites von Herstellern mit Produktkatalog, Datenblatt-Downloads und Kontaktformularen, oft gemeinsam mit der technischen Dokumentation in einem Terminologiebestand
- Onlineshops von Händlern und Herstellern für Nachbarmärkte, mit Transaktionsmails, Rechtstexten und Versandbedingungen je Land
- Websites für Ostmärkte mit Übersetzungen ins Chinesische und ins Russische
- Relaunch-Projekte mit Agenturen, bei denen die Sprachversionen im neuen System von Anfang an angelegt werden
Persönliche Abstimmung: Hohe Straße 45, 44139 Dortmund-Kreuzviertel, Mo–Do 8:30–15:30 Uhr, Fr 8:30–14:30 Uhr. Erreichbar mit U-Bahn Saarlandstraße (U46). Bei Website-Projekten ist das Inventar-Gespräch zu Beginn der Schritt, der Nacharbeit vermeidet.
Ihr System oder Ihr Seitentyp ist nicht dabei? Auch für andere Redaktionssysteme lässt sich der Export klären. Projekt beschreiben
Häufige Fragen zu Website- und Shop-Übersetzungen
Was ist der Unterschied zwischen Website übersetzen und Website lokalisieren?
Übersetzen überträgt die sichtbaren Texte. Lokalisieren macht die Website im Zielmarkt funktionsfähig: Rechtstexte, die dort wirksam sind, Suchbegriffe, die dort gesucht werden, unsichtbare Inhalte von Meta-Daten bis Transaktionsmails, und ein Checkout mit Währung, Steuer und Versand des Ziellands. Die Übersetzung ist ein Teil der Lokalisierung, in der Regel der größte, aber nicht der, an dem Projekte scheitern.
Reicht Google Translate oder DeepL für meine Website?
Zum Lesen fremder Seiten ja. Für die eigene Website nein, aus zwei Gründen: Google führt seit März 2024 massenhaft automatisch übersetzte Seiten ohne Mehrwert für Nutzer als Beispiel für Scaled Content Abuse, und Rechtstexte, Suchbegriffe und Shop-Strings lassen sich nicht durch Übersetzung, sondern nur durch Anpassung richtig machen. Maschinelle Übersetzung als Ausgangspunkt mit vollständiger fachlicher Überarbeitung ist dagegen zulässig und bei großen Katalogen üblich.
Was kostet es, eine Website übersetzen zu lassen?
Abgerechnet wird nach Wörtern oder Normzeilen des Exports, nicht nach Seitenzahl, weil eine Seite zwischen 50 und 5.000 Wörtern haben kann. Preisbestimmend sind Umfang je Fundort, Sprachkombination, Anzahl der Sprachen, die Keyword-Ermittlung und der Anteil wiederkehrender Inhalte, der bei Produktkatalogen hoch ist. Sie erhalten ein Angebot je Auftrag, unverbindlich: Preisgestaltung und Angebot.
Wie übergeben wir Inhalte aus WordPress, TYPO3, Shopware oder Shopify?
Über den Export des Systems: WPML und Polylang exportieren XLIFF, TYPO3 XLIFF oder CSV, Shopware und Shopify CSV oder JSON, Magento CSV. Wir bearbeiten den Export im Format, sodass Schlüssel, HTML-Auszeichnung und Platzhalter erhalten bleiben und der Import ohne Handarbeit läuft. Mailvorlagen und Theme-Strings brauchen meist einen getrennten Export; welchen, sagen wir Ihnen für Ihr System.
Müssen AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung übersetzt werden?
Ja, aber nicht alle auf dieselbe Weise. Die Widerrufsbelehrung und das Widerrufsformular liegen als EU-Muster amtlich in allen Amtssprachen vor und werden in der amtlichen Fassung übernommen, nur die Einsetzungen werden angepasst. AGB müssen für das Verbraucherrecht des Zielmarkts angepasst und dann juristisch übersetzt werden. Die Datenschutzerklärung sollte in der Sprache der Nutzer vorliegen, an die sich das Angebot richtet. In Frankreich müssen Pflichtangaben an Verbraucher auf Französisch vorliegen. AGB und Datenschutzerklärung übersetzen wir als juristische Übersetzung.
Was ist eine SEO-Übersetzung?
Eine Übersetzung, die die Suchbegriffe des Zielmarkts verwendet statt der wörtlichen Entsprechung der deutschen Keywords. Vor der Übersetzung steht eine Keyword-Ermittlung in der Zielsprache, abgestimmt mit Ihrer SEO-Betreuung; Meta-Titel, Überschriften, URL-Slugs, Ankertexte und strukturierte Daten folgen dieser Liste. Ohne diesen Schritt ist die übersetzte Seite sprachlich richtig und im Zielmarkt unsichtbar.
Welche Sprachen werden für Websites am häufigsten angefragt?
Englisch deckt den Einstieg ab; Nachbarmärkte wie die Niederlande, Frankreich und Polen kommen je nach Vertriebsgebiet dazu. Bei Herstellern kommen Chinesisch und Russisch hinzu, weil dort Schrift, Zahlen- und Datumsformate sowie die Suchmaschinen des Zielmarkts (Baidu, Yandex) eine reine Übersetzung nicht ausreichen lassen. Für Arabisch und Hebräisch muss das Theme die Rechts-nach-links-Darstellung unterstützen. Sprachdetails: alle Übersetzungssprachen.
Schicken Sie die geänderten Seiten oder einen Export, das Angebot bezieht sich nur auf den neuen Text.

